E-Bikes in der Grafschaft Bentheim :-)

E-Bikes in der Grafschaft Bentheim :-)

Vor wenigen Wochen las ich in der Zeitung: Die Grafschaft Bentheim ist bundesweit Spitzenreiter bei E-Bike Besitzern. Danach fahren in unserem Landkreis direkt an der holländischen Grenze laut aktueller Umfrage 26,4 Prozent der Einwohner auf einem Elektrorad. Dabei ist die Grafschaft Bentheim eine vergleichsweise flache Region, in der man eigentlich sehr gut auch ohne den so begehrten Elektroantrieb fahren könnte.

Grafschaft Bentheim bundesweit Spitzenreiter bei den E-Bike Besitzern.

Im bundesdeutschen Durchschnitt besitzen lediglich 15,2 Prozent ein E-Bike, wurde bei einer repräsentativen Umfrage festgestellt. Vor dem Hintergrund der deutlichen höheren Preise für elektrische Fahrräder gegenüber Fahrrädern ohne die technische Unterstützung, stellt man sich die Frage, warum wir hier in der Grafschaft so viel mehr Geld für ein E-Bike ausgeben. Warum ist uns das E-Bike in der Grafschafter so viel Geld wert?

„Das ist es mir wert!“

Gezielt spreche ich Radfahrer auf ihre E-Bikes an und erkundige mich nach dem Wert und der persönlichen Bedeutung:
„Das ist es mir wert, höre ich häufig, wenn es darum geht, warum man so viel Geld für ein Fahrrad investiert”. Und es ist durchaus nicht ungewöhnlich, für ein E-Bike auch über dreitausend Euro hinzublättern!

Ich überschlage so recht schnell ehrfürchtig den Gesamtwert der abgestellten Fahrräder, wenn ich an einer Radabstellanlage, vor einem Veranstaltungsort mit vielen geparkten Fahrrädern oder am Start einer ADFC Tour vorbeikomme.

Schon in den 90-er Jahren war nach meinem Gefühl die Qualität der Räder in unserer Grafschaft Bentheim deutlich besser als in anderen Regionen. Dabei wurde auch ich noch kritisch beäugt, wenn ich damals erklärte, über 1000 € für ein Fahrrad bezahlt zu haben.

Radfahren hier und dort:

Wenn ich beruflich oder privat in anderen Region unterwegs war, verglich ich regelmäßig unsere Radverkehrssituation mit der in anderen Regionen. Auch die Fahrradqualität war für mich ein „Hingucker”. Etwas stolz erkannte ich schon damals, dass in anderen Regionen ein Fahrrad nahezu ausnahmslos einen geringeren Stellenwert genoss als hier in der Grafschaft. Im Straßenbild sah ich woanders regelmäßig ältere und häufig schlechtere Fahrräder.

Inzwischen und gerade durch „Corona” hat die Zweiradindustrie in ganz Deutschland erheblich an Bedeutung zugelegt. Die Elektroausstattung hat da eindeutig die Sichtweise verändert. Man weiß offensichtlich, was man an einem guten Fahrrad hat, dass man es häufiger nutzt und dass es im Vergleich zum Auto deutlich günstiger und vor allem gesünder ist!

Andere Länder – andere Sitten

Und das gilt auch für Fahrräder. Auf meinen Reisen halte ich typische Fahrräder gerne im Bild fest, sind es doch auch immer ein wenig Spiegelbilder der Gesellschaft!

Leihfahrräder in der Türkei, und Fahrradimpressionen im Straßenbild

Solche Fahrräder fahren noch in Belarus/Weißrussland

Vor allem Klappräder sieht man in der Fahrradstadt Tel Aviv/ Israel

Eine ganz besondere Eigenkonstruktion und Leihfahrräder habe ich in Paris /Frankreich gesehen.

Übrigens: Das man hier in der Grafschaft gut Radfahren kann, seht Ihr in dem Artikel: Coronamäßig in der Niedergrafschaft unterwegs – auch ohne E-Antrieb.

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