Anders als geplant …

Anders als geplant …

Dieser Monat verabschiedet sich schon wieder. Dabei ist der Mai für mich immer ein Monat der Erinnerung. Am 18. 5. feiere ich jährlich meinen zweiten Geburtstag. Inzwischen ist es schon 9 Jahre her, als ich nach einem Bremsversagen am Pass von Kastanea “Glück im Unglück“ hatte und ich eine höllische Schuss-Abfahrt überlebte. Ein immer noch prägendes Ereignis für mich!

Corona hält uns noch immer in Atem.

Anders als geplant können unsere wöchentlichen ADFC-Radtouren wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen noch nicht beginnen. Wir haben zwar für jedes Wochenende in der Radsaison zumindest zwei Radtouren in den ADFC Veranstaltungsplan eingestellt, aber aktuell lässt sich das noch nicht realisieren und ich muss an jedem Sonntag unsere Einträge korrigieren. Aber – da uns zumindest der Dienstag heilig ist, besteht unser Wochenvergnügen der „Grafschafter Liegeradfraktion“ jetzt gesetzeskonform aus nur zwei Haushalten. 😉

Zwei Haushalte…

Zwei Haushalte – und die Sonne spielt sogar mit. 🙂

Radfahrerin zum Tourenleiter: Können wir nicht schon wieder mit unseren Radtouren anfangen? Die meisten Älteren sind doch schon geimpft! –

Tourenleiter: Tja – aber ich noch nicht! 😉

Eine Rad-/Zeitreise durch Meppen

Was ich immer schon einmal umsetzen wollte – jetzt habe ich es getan! Ich habe eine ganztägige Radreise durch meine Geburtsstadt Meppen gemacht und alle meine Lebensstationen „abgeradelt“. Dort, wo ich geboren wurde, meine Kindheit verbracht habe, das Radfahren erlernt habe, mit dem Rad zur Schule, zum Musikunterricht, zu meinen Freunden fuhr und die umliegenden Wälder durchstreift habe, kurbelte ich diesmal mit meinem kleinen Klapprad von einer Erinnerung zur nächsten. Ein komisches Gefühl. Über 60 Jahre sind meine Erinnerungen alt. Die Natur hat sich viele Wege zurückerobert. Und ich konnte erneut voller Ehrfurcht den Baum betrachten, den ich als kleiner Junge auf dem Schlitten liegend, mit voller Fahrt getroffen hatte ;-).
Ich habe viele Fotos gemacht, die ich jetzt in Ruhe auswerten kann. Ich bin überrascht, was sich in meiner alten Heimatstadt alles verändert hat! In den nächsten Monaten will ich diese Geschichten einmal aufschreiben und sie dann meinen Enkelkindern als „Geschichten von früher“ erzählen. Entweder persönlich, oder virtuell auf der „Tiger Box“.

Hörproben auf YouTube

Ich habe einige Hörproben von meinem Hörbuch auf YouTube eingestellt. Und sie werden offensichtlich gerne gehört. Insbesondere die „11 Gründe…“ sprechen wohl viele Radfahrer/Liegeradfahrer an.

Hunde und Liegeräder

In der letzten Woche habe ich in einer Facebook-Gruppe einen richtigen “Shitstorm” bei dem Thema „Hunde und Liegeräder“ erlebt. Allerdings war das wohl in erster Linie darauf zurückführen, dass einige tierverliebte Nutzer die Kommentarfunktion nutzen, ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben. Viel Ärger und Groll hätte man sich ersparen können. Ich fühlte mich genötigt, noch erklärende Worte nachzulegen, um die Wogen wieder zu glätten. Dabei wollte ich doch nur erreichen, dass meine Erfahrungen aus vielen Jahren als Liegeradler an andere Nutzer weitervermittelt werden. Tja – ich war erst einmal sprachlos und überlege noch, welche Erkenntnis ich aus diesem Vorgang ziehen muss.

Bombenangriffe auf Israels Städte

In diesem Monat musste ich in den Medien erfahren, dass Bombenangriffe auf Israels Städte stattfinden. Das erinnerte mich an meine Abschlussreise nach Jerusalem vor wenigen Jahren. Damals realisierte ich ebenfalls mit Schrecken, dass die Bedrohung durch Bombenangriffe auch in vermeintlichen Friedenszeiten noch ganz gegenwärtig ist. Ich habe auf meiner Radtour einen Bombenalarm erlebt. Damals handelte es sich nur um einen Fehlalarm. Nur zu gut kann ich mir aber vorstellen, welche Ängste und Gefühle die Menschen aushalten müssen!

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