Ein Urlaubsmonat geht zu Ende – fast ohne Fahrrad!

Ein Urlaubsmonat geht zu Ende – fast ohne Fahrrad!

Boahhh – was ist die Zeit vergangen. Nach meinem letzten Artikel habe ich einen Urlaubsmonat eingeschoben. Herrlich. Und es ist viel passiert, obwohl dieser Monat schon etwas von “Fahrrad-Fasten” für mich besaß. Urlaub ohne Fahrrad! Geht das eigentlich?

Und jetzt haben mich der Alltag, und meine Fahrräder wieder – mindestens ebenso herrlich.
Daher ein kleiner – fast Rad(t)loser Rückblick.

Vortrag in Einbeck – es hat sich gelohnt!

Meinen Vortrag durfte ich mit einem Besuch im PS Speicher in Einbeck verbinden. Und es hat sich gelohnt. Hier dreht sich alles ums Rad. Mit oder ohne Motor.

Kein Museum im herkömmlichen Sinne sondern eine Erlebnisausstellung, in der sich 200 Jahre Fortbewegung auf Rädern kurzweilig und beeindruckend präsentieren.

So fand ich auch in der Ausstellung ein Fahrrad aus der Zeit der beiden niederländischen Radfahrer Toon Damhuis und Gerard Monnink, als diese 1936 von Denekamp/Oldenzaal nach Palästina aufbrachen. Respekt!

Fahrrad in den 30-iger Jahren.

Und so sieht mein Rad aus. 80 Jahre später ;-).

Mein „Reiserad“ in voller Montur …

Das musste ich nun zur Dekoration und Untermalung meines Vortrags in meinem Kleinwagen mitbringen. Und so reisten wir dann hintereinander sitzend an. Zu zweit – getrennt durch meinen sperrigen Lieger :-).

Mein jetziges Specbike Trike ist sogar teilbar und ich könnte es damit sogar im Kofferraum eines jeden Kleinwagens mitnehmen :-).

Meine Anreise mit zerlegtem Liegerad 😉

Auch ja – solch ein Auto habe ich 1972 gefahren – nur in signalgrün. Es war klein – aber groß genug! Die ca. 30 PS reichten damals für eine komplette Familie vollkommen aus! Heute dagegen… 🙁

Dieser Kurzurlaub hat sich wahrhaftig gelohnt! In der Einbecker Morgenpost konnte man dann diesen Bericht lesen:

Zur gleichen Zeit

In der Grafschaft Bentheim beteiligten sich die Radfahrer in Nordhorn derweilen an der Aktion: www.stadtradeln.de

Wanderwoche im Frankenwald

Ich konnte mich in diesem Jahr beim Stadtradeln nur minimal einbringen, hatte ich doch schon im letzten Jahr eine Wanderwoche in Bad Steben, im Frankenwald geplant:

Und auch die einwöchige, tolle und gut organisierte Reise nach Rom mit dem Reiseunternehmen Höffmann in Vechta verlief nahezu „fahrradfrei“. Aber auch zu Fuß habe ich in einer Woche über 70 Kilometer auf den Straßen Roms zurückgelegt!

Und natürlich habe ich auch das ein oder andere Fahrrad gesehen 🙂

Verglichen mit anderen Städten führt das Fahrrad in Rom sicherlich noch ein Schattendasein. Das war schon vor 50 Jahren so, als ich das erste Mal noch mit dem Rad nach und in Rom unterwegs war.

Politisch gesehen ist das Fahrrad das am meisten unterschätzte Verkehrsmittel. Dabei ist es eine sinnvolle Alternative zum motorisierten Verkehr, gerade im Sommer und in der Stadt.

(Kurt Bodewig, ehem. deutscher Verkehrsminister (*1955))

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