“DIE AUSSERGEWÖHNLICHEN RADTOUREN EINES BÜROKRATEN” in Einbeck

“DIE AUSSERGEWÖHNLICHEN RADTOUREN EINES BÜROKRATEN” in Einbeck

MIT DEM RADL VON DER GRAFSCHAFT
BENTHEIM BIS NACH JERUSALEM

Hurra 🙌 Es geht wieder los.



Nachdem durch Corona mehrere meiner Vortragsveranstaltungen ausfallen mussten, kann es jetzt endlich wieder losgehen 🙂
So – auch in Einbeck. Schon letztes Jahr war die Veranstaltung geplant. Aber Corona machte einen Strich durch die Rechnung.

Jetzt freue ich mich schon riesig auf die Veranstaltung im PS.Speicher, zumal mir Einbeck auch nicht ganz fremd ist. Ich habe zwar keine wirkliche Erinnerung mehr an die Stadt, aber ich war sehr gerne dort;-). Das klingt komisch, daher eine kurze Erklärung:

Auf meiner Radtour zur Vermittlung von Menschen mit Behinderung im Jahre 2002 („50 000 Jobs für Schwerbehinderte“) war Einbeck ein Startpunkt für eine Etappe meiner Radtour von der westlichsten zur östlichsten Arbeitsagentur. Ziel war damals die Arbeitsagentur in Seelow, direkt an der polnischen Grenze. Von den jeweiligen Etappenorten habe ich Arbeitgeber, Arbeitslose, Arbeitnehmer mit Behinderungen, Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und auch sonst betroffene Menschen eingeladen, mit mir zusammen ein Teilstück der Strecke zu radeln, um auf die Vermittlung von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.

Ab Einbeck begleitete mich seinerzeit der Leiter der dortigen Agentur für Arbeit Ulrich Lüdecke auf seinem MTB in Richtung Harz.

Das Wetter wurde damals im Laufe des Tages zunehmend schlechter und ich war anschließend den ganzen Tag bei strömendem Regen alleine unterwegs.
Erst am späten Abend kam ich damals völlig durchnässt nach 285 km Tagesetappe auf meinem Liegerad an.

Am 10. September 2021 um 19:00 Uhr berichte ich aber nicht über diese Tour, sondern über meine spätere Reise „Von der Grafschaft Bentheim bis nach Jerusalem”.

Vielleicht sieht man sich ja dort 🙂

2 Gedanken zu „“DIE AUSSERGEWÖHNLICHEN RADTOUREN EINES BÜROKRATEN” in Einbeck

  1. Zitat: „nach 285 km Tagesetappe auf meinem Liegerad an“

    Wie schaffen Sie das ?
    (- fahre selbst ein Pelso Brevet)
    Vielen Dank vorab + Gruß,
    Dr. W. MÖHL

    1. Ohhhh – da erinnern Sie mich wirklich an eine ganz schlimme Tour- Erfahrung. Und sie war auch nicht so geplant.
      Die Strecke von Bad Pyrmont über Einbeck bis nach Staßfurt war schon in der Planung deutlich über 200 km lang. Unterwegs habe ich mich allerdings mehrfach verfahren. Wegen des schlechten Wetters wollte ich keine Karte etc. auspacken und andere Passanten haben mich immer wieder zur Autobahn geschickt ☹
      Aber ich wurde in Staßfurt (offiziell) erwartet und konnte meine Tour nicht unterbrechen, was ich eigentlich hätte tun sollen. Und so sind letztlich (ungewollt) diese Kilometer erreicht worden. Ich bin dann auch erst gegen 22:30 Uhr in Staßfurt angekommen☹
      Würde ich heute sicherlich anders planen – aber aus solchen Erfahrungen muss man erst lernen. Damals fühlte ich mich noch soooo unverletztlich.
      Aber: Zum damaligen Zeitpunkt habe ich aber auch noch viele Brevets gefahren, und solche Touren gehörten einfach dazu. Auch später habe ich noch Radtouren mit Zelt und Kochgeschirr mit einer Tagesleistung von ca. 200 km gemacht. Das Liegerad macht ja solche Touren schmerzfrei möglich.
      Habe mir soeben erst einmal Ihr „Pelso Brevet“ im Netz angesehen. Kannte ich bisher noch nicht. Ist ja wirklich ein tolles Teil! Liebe Grüße und allzeit gute Fahrt! LG

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