… man muss nicht alle Sprachen sprechen –

… man muss nicht alle Sprachen sprechen –

… man muss nur jemanden kennen, der es kann!

Rechtzeitig zur Urlaubssaison!

Fehlende Sprachkenntnisse… sind leider immer wieder ein Problem, wenn es darum geht, präzise und genau Dinge in einem fremden Land zu erklären.

  • Als ich in Griechenland im Krankenhaus lag und man mir versuchte zu erklären, dass ich nicht mehr aufstehen dürfte,
  • man mir sehr genaue Fragen stellte, um festzustellen, ob ich nach dem heftigen Sturz Aussetzer hatte,
  • als ich in Weißrussland von bewaffneten und furchteinflößend aussehenden Polizisten angehalten wurde, um mich nach irgendwelchen Dingen auszufragen, das waren Momente, wo ich gerne über mehr Sprachkenntnisse verfügt hätte.

Elektronische oder persönliche Berater?

Für alles gibt es doch inzwischen “Apps”. Das Allheilmittel in schwierigen Lebenslagen. Ganz besonders, wenn es um Sprachprobleme geht, die nicht mit dem Schulenglisch auszugleichen sind. Aber das einfachste übersieht man! Freunde, Bekannte, Kollegen, etc. Alles echte Berater in solchen schwierigen Lebenslagen.

Übersetzungsprogramme, ja sogar “Sprachübersetzer mit Spracheingabe und Sprachausgabe” heißen m. E. die technischen Hilfen, sind heutzutage durchaus erschwinglich. Ich habe aber noch kein Exemplar persönlich ausprobiert. Vielmehr verlasse ich mich auf eine einfache kostenlose und sehr kommunikative Methode – und bin bisher gut damit gefahren.

Ich brauche kein Google – meine Frau weiß alles besser 😉

Auf meiner Radreise nach Weißrussland hatte man mir ein russisches Handy mit vier Kontakten, mit deutsch und russisch sprechenden Personen besorgt. Diese Idee machte ich mir nun zunutze. Eigentlich ist sie ganz einfach umzusetzen und ich empfehle sie allen, die sprachliche Unterstützung brauchen oder einfach eine Hilfestellung für besondere Fälle suchen.

GANZ SELTEN BIN ICH RADLOS 😉

Die einfachste Lösung ist oft die Beste 🙂

Auf meinen weiteren Reisen durch Griechenland und der Türkei speicherte ich mir im Vorfeld zweisprachige Bekannte oder Arbeitskollegen ein. In besonderen Situationen, in denen ich nicht mehr weiterwusste, rief ich diese Personen an, schilderte mein Problem und dann übergab ich mein Handy meinem türkischen, russischen oder griechischen Gegenüber und diese beiden konnten das Problem erörtern. Anschließend wurde ich wieder mit einer Erklärung auf Deutsch versorgt!


Ich hatte mehrere türkische und/oder arabisch sprechende Kollegen/innen und ich kannte eine griechische Restaurantbesitzerin, die diese Aufgabe gerne übernommen haben. Häufig musste ich die Hilfe gar nicht in Anspruch nehmen, aber es war ein sicheres Gefühl, auf solche Probleme vorbereitet zu sein.

Außerdem bin ich stolz, solche („anders sprechende und denkende“) Menschen in meinen Kontakten zu haben 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.