Mit dem Rad auf der Autobahn nach Istanbul …

Mit dem Rad auf der Autobahn nach Istanbul …

Nach einem schweren Unfall mit meinem Liegerad auf dem Pass von Kastanèa in den griechischen Bergen konnte ich ein Jahr später meine Reise durch die Türkei fortsetzen.

Über diesen Pass waren wir nur gefahren, um einen Autobahnabschnitt zu umgehen.

Nach einem Treffen mit meiner „griechischen Retterin“ aus dem Vorjahr wurden wir kurz nach Thessaloniki aber schon bald wieder auf die Autobahn(!) geleitet!

Selbst die Polizei überholte uns auf der Autobahn und signalisierte „Daumen hoch“! Wir verstanden die Welt nicht mehr! Aber anscheinend war das hier nicht unüblich!

Dabei war das alles andere als erholsam! Die ständig vorbeifahrenden Autos und kein Schatten. Auf den Stadtautobahnen in Istanbul gab es auf den verstopften Autobahnen häufig nicht einmal einen Seitenstreifen!

Immer wieder traf ich auf wilde Hunde, die mir erheblichen Respekt abverlangten. Ich radelte ja Auge in Auge an diesen Tieren vorbei. Plötzlich stand ich drei aggressiven Hunden gegenüber. Meine als Wimpel getarnten Walkingstöcke sollten mir eigentlich Hunde auf Entfernung halten. Leider gibt es von dieser gefährlichen Situation kein Foto. Ich hatte viel zu viel Angst in dieser Situation. Letztendlich half mir ein Pic Up Fahrer mit einer ganz einfachen Methode, um sie mir auf Abstand zu halten.

Nachfolgend kannst Du einige Eindrücke aus einem Vortrag über meine Reise sehen.

Eine umfassende Beschreibung findest Du in meinem Buch: „Die außergewöhnlichen Radtouren eines Bürokraten“

60 Kilometer auf dem Liegerad auf der Autobahn – ohne Schatten!
Aber auch sehr schöne Regionen konnte ich erleben.
Zu Beginn unserer Reise erklärte man uns, dass wir mit dem Rad nicht einreisen könnten! Es ging aber!
Ruhetag auf einem Campingplatz!
Istanbul war erreicht.
Besuch im Grand Bazar
Mit dem Rad durch Istanbul war ein wirkliches Abenteuer! Am gefährlichsten waren die Stadtautobahnen – ohne Seitenstreifen!

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